Samstag, 11. Februar 2017

Weiter gedacht...

Schuldig!  Ich bin definitiv eine Frau mit einem KlamottenTick und 
JA.. ich gebe es zu..
in meinem Schrank hängen über 40 Kleider.
Nur Kleider... da sind die anderen Kleidungsstücke nicht reingezählt worden.

Puh, nun ist es raus und hey, es hat gar nicht weh getan.

"Ich habe Nichts zum Anziehen!?"

An sich sollte ich nun ein schlechtes Gewissen haben,
daß ich so viel Geld in meine Klamotten stecke,
aber.. das habe ich nicht! Nagut ein wenig.. manchmal... selten.... kaum...

Warum? 
- Ganz einfach, 65% in meinem Schrank sind SecondHand.
30% Selbstgenäht und 5% einfach nur alt :-)

Neu - sind definitiv ausschließlich Kleidungsstücke, die ich selbst genäht habe oder
so außergewöhnliche Dinge wie Unterwäsche oder Socken :-D

Deshalb gibt es heute einen Post über:


Nachhaltigkeit 
in meinem Kleiderschrank



Frauen kaufen nun mal gerne Kleider.
Wieso auch immer.
Ist anscheinend ein evolutionsbedingtes Verhalten zu Suchen und zu Sammeln.

Auch wenn ich mich gerne aus dem frauenstereo Verhalten ausklammere,
wenn es ums Einparken, Orientieren und "HeulKreischAnfälle bekommen" geht
- hab ich doch den Tick Handtaschen zu jagen bis zur vollkommen Erschöpfung
und einen Hang LieblingsSchuhe in allerlei Farbgebungen zu sortieren.

Da wir hier auf dem MamaNähblog gerne Alternativen aufweisen, anbieten und auch privat umsetzen,
möchte ich euch die Wege zeigen, meiner SammelSucht nach zu eifern.
OHNE allzu großes schlechtes Gewissen


1. Mit Freunden Tauschen

Bedingt durch Schwangerschaften, Zunehmen und wieder Abnehmen,
 Veränderung des Körpers und des persönlichen Kleidergeschmacks fallen innnerhalb einiger Jahre schnell Kleider hinten runter,
die wir einst doch sehr gerne getragen haben und viel zu schade sind nun ihr Dasein im dunklen Kleiderschrank zu fristen.

Bei solchen Stücken, versuche ich mich erstmal in meinen Freundes- und Familienkreis umzuhören, ob Jemand Interesse hat. So bin ich schon einige Dinge losgeworden mit einem guten Bauchgefühl, Jemandem, den ich gerne mag eine kleine nützliche Freude bereitet zu haben.
Im Umkehrschluss freue ich mich nämlich genauso, wenn einer meiner Freunde seinen Schrank ausmistet und ich mich erstmal durchwühlen kann.
Das ist wie Weihnachten und Geburtstag zusammen.
 Ins Kaufhaus gehen und nicht bezhlen zu müssen
 oder auch AllYouCanWear.


2. Flohmärkte

Immer häufiger, vorallem in Großstädten gibt es reine Frauenklamotten Flohmärkte.
Gegen eine humane Standgebühr, kann man allerlei Plunder von Klamotten, Schuhe, Handtaschen und Schmuck unter den Mann - besser gesagt unter die Frau zu bringen.
Standkosten lassen sich auch wunderbar mit Freundinnen teilen und man verbringt noch gemeinsam einen lustigen Nachmittag mit vielen bunten Eindrücken und kann sich nebenbei noch durch andere Stände wühlen, während diese noch aufbauen.

Genauso kann man aber auch als reiner Käufer einen wunderbaren Tag verbringen, was ich mir nämlich Morgen mit zwei Freundinnen gönnen werde. 
Schmuckstücke und SchätzchenSchnäppchen shoppen, um das ein oder andere besondere Einzelstück nach Hause zu schleifen und in den Schrank zu sperren.





3. Internet-Portale / soziale Netzwerke

Noch schneller und gemütlicher vom Sofa aus, shoppt man seine Kleidung zweiterhand via 
Portale à la Kleiderkreisel Mamakreisel oder FacebookGruppen.

Hier lässt es sich gezielt nach Marken suchen. Gekauft wird nach Bauchgefühl oder am besten mit guten Käuferbewertungen. Über Facebook kaufe ich z.b. eine Marke "Blutsgeschwister" innerhalb einer dafür vorgesehenen Gruppe. Hier habe ich einige Zeit das Geschehen still beobachtet und es stellte sich direkt heraus, welche Personen viel verkaufen und kaufen und so permanent im Gespräch sind und so mit der Zeit an Vertrautheit gewannen.
Hier läuft das meiste wirklich über Bauchgefühl und dem Versuch Menschen einzuschätzen.
Bisher hatte ich noch keine negative Erfahrung machen müssen über eines dieser Portale,
auf denen ich selbst sogar verkaufe.



Auch wenn mein Schrank platzt und ich mittlerweile richtig stopfen muss, hat doch jedes Teil seine eigene kleine Geschichte und manchmal auch Emotionen, die ich mit ihm verbinde.
Ob von Freunden, Familie oder Fremden. Ich denke an Jeden, wenn ich in meinen Schrank greife.



Wie handhabt ihr das mit Neuanschaffungen? Ich habe schon gehört, daß Manche niemals 
bereits getragene Kleidung kaufen würden.
Obwohl mir persönlich diese lieber sind,
 da die meisten Schadstoffe bereits raus gewaschen wurden.
Besonders bei Kinderkleidung.

Was ist eure Meinung? Und Erfahrung?
Ob Kleiderkreisel, Flohmarkt oder Kleinanzeigen.
Wo kauft ihr und warum?


Liebe Grüße

DanniHanni



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